Presse

17.12.2009 10:47

Radiobeiträge zur JOG Konferenz in Bremen 2009

Radio Interviews von Jugendliche ohne Grenzen vor währen und nach der JOG Konferenz in Potsdam 2009.

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Aktuelles

19.12.2009 12:24

Material zur Verlängerung der Altfallregelung ab 2010

Ländererlasse, Tipps und Kommentare zur Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis nach § 104a AufenthG nach dem IMK-Beschluss v. 04.12. 2009

JOGBloggers

Ebermann & Trampert: Abschiebeflug

Das Programm der beiden ist ja normalerweise sehr lustig. Bei dem Stück bleibt den Leuten dann aber regelmässig das Lachen im Halse stecken.

Planet Antira

Suizid in Hamburg: Toter Abschiebehäftling war offenbar volljährig (Spiegel)

Vor seiner Abschiebung nach Polen beging ein Georgier in Hamburg Selbstmord. Nun stellt sich heraus: Er war offenbar nicht 17, sondern 25 Jahre alt. Der Tod des jungen Mannes hat heftige Kritik an der Ausländerpolitik der Stadt ausgelöst.

 

Jugendliche ohne Grenzen (JOG) ist ein 2005 gegründeter bundesweiter Zusammenschluss von jugendlichen Flüchtlingen.

Unsere Arbeit folgt dem Grundsatz, dass Betroffene eine eigene Stimme haben und keine “stellvertretende Betroffenen-Politik“ benötigen. Wir entscheiden selbst, welche Aktionsformen wir wählen, und auch, wie wir diese durchführen.

 

Unsere Ziele sind:

  • ein großzügiges Bleiberecht für Alle
  • die vorbehaltlose Umsetzung der UNO-Kinderrechte
  • die Gleichberechtigung von Flüchtlingen mit den Einheimischen
  • die Legalisierung von Menschen ohne Papiere (sog. Illegale)
  • die Chancengleichheit vor allem in den Bereichen Bildung und Arbeitsmarkt
  • das Rückkehrrecht für unsere abgeschobenen Freundinnen und Freunde!

 

Wir tagen stets parallel zu den Innenministerkonferenzen, wobei wir regelmäßig den „Abschiebeminister des Jahres“ wählen.

Mit dem „Initiativpreis des Jahres“ zeichnen wir außerdem Initiativen aus, stellvertretend für alle Vereinigungen und Einzelpersonen, die sich tagtäglich in ihrer Umgebung für ihre Mitmenschen, Nachbarn, Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen.

Auch lokal organisieren wir viele Aktionen, da Geduldete aufgrund der „Residenzpflicht“  ihren Bezirk nicht verlassen dürfen. Dazu zählen die Teilnahme an Fachtagungen und Seminaren, die Organisation von Infoveranstaltungen für Presse und Schulen, das Herantragen von Forderungen an Politikerinnen und Politiker, sowie öffentlichkeitswirksame Aktionen wie Demos, Kundgebungen und Mahnwachen.

Diese und viele andere Aktionen führen wir mit vielen Unterstützern. Zum Beispiel mit ProAsyl, die Landesflüchtlingsräte, das BBZ und das Gripstheater.

 

 

„Toleranz sollte nur ein vorübergehender Zustand sein, er muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen“

- Goethe

JOG bei der Konferenz in Dresden 2007