Dresden 2007

JOGKonferenz2007
Freitag der 14.September 2007:

Hier findet ohr einen Jahresrückblick 2007

Wie erwartet ist nichts während der Konferenz gelaufen wie erwartet, aber das ist wahrscheinlich das schöne an JOG. Den sind es nicht die kleinen Überraschungen die das leben spannend machen?
Ankunft war natürlich nicht wir geplant um 16:00 Uhr sondern so gegen 21:00 Abends. Nachdem alle gegessen hatten, trafen wir uns alle im großen Konferenz Saal. Nach der Eröffnungsrede von Annegret Krellner, der stellvertretenden Vorsitzenden des Sächsischen Flüchtlingsrates wurde das Grußwort der Sächsischen Ausländerbeauftragten Frau Friederike de Haas, verlesen. Die JOG-Konferenz Dresden wurde danach füreröffnet erklärt.
Anschließend gab es eine kurze Begrüßung seitens der Gastgeber, den Mädels von LoA (Leben Ohne Angst) /JOG Sachsen. Dann erhielten alle JOG Gruppen die Möglichkeit sich und ihre Gruppe vorzustellen. Anschließend haben Nicole Viusa und Volker Maria Hügel von
Pro Asyl kurz über ihre Arbeit gesprochen.
Nachts wurde die Stadt „unsicher“ gemacht und gequatscht ohne ende, schließßlich hatten wir uns alle sehr lange nicht mehr gesehen…

Die Gruppen:

  • JOG – Sachsen
  • JOG-Hessen
  • JOG-Bayern
  • JOG-Baden Würtenberg
  • JOG-Berlin
  • JOG-Brandenburg
  • JOG-Brandenburg
  • JOG-Mecklenburg Vorpommern

Samstag der 15.09.2007

Der Tag 2 begann 9:45 Uhr. Die Moderation übernahm JOG Hessen.
Ab 10 Uhr referierte Volker Maria Hügel
zu den Änderungen im Zuwanderungsgesetz. Nach einer kurzen Einführung stellte Herr Hügel die gesetzliche Bleiberechtsregelung vor. Hierbei ging er zunächst auf die Erteilungsvoraussetzungen und anschließend auf die Ausschlusskriterien ein. Außerdem führte der Referent weitere Änderungen im Aufenthaltsgesetz aus. Behandelt wurden auch
die Verschärfungen im Bereich des Ehegattennachzugs.

Durch zahlreiche Folien und witzigen Kommentaren schaffte Volker Maria HÜgel eine angehneme Atmosphäre. Die Jugendlichen konnten sich durch Redebeiträge und Fragen am geschehen beteiligen, wodurch der Vortrag zum Dialog wurde.

Um 13:00 Uhr bis 14:10 Uhr gab es Mittagsessen. Danach teilten sich die Jugendlichen in verschiedene AGs und Workshops ein und arbeiteten bis 18:00 Uhr in ihren Gruppen.

  1. Web – Workshop

    Web-Workshop zur Erstellung einer bundesweiten JOG Website (www.jogspace.net), und einer Blogger – Plattform

  2. Theater – Workshop:

    Theaterworkshop zur Vorbereitung der am Sonntag geplanten öffentlichkeitswirksamen Aktion

  3. Workshop über die Lebensbedingungen von Migranten und Flüchtlingen in Deutschland
  4. Workshop zur UN – Kinderrechts – Konvention:
  5. Workshop zum Thema “Volle ratifizierung der UNO Kinderrechte in Deutschland”
  6. Workshop zum Thema Legalisierung

Sonntag der 16.09.2007

Am nächsten Vormittag kamen wir zunächst alle in einem gemeinsamen Plenum zusammen, um insbesondere über die Zukunftsperspektive von JOG zu sprechen. Es wurde der Beschluss gefasst,
dass die Bleiberechtskampagne unter dem Motto „Hier geblieben Teil II – Wir sind die Zukunft – wir bleiben hier!“ weitergeführt wird.
Anschließend wurden die Ergebnisse der Workshops zusammengetragen und beschlossen einen Appell an Politiker und Öffentlichkeit u.a. für bessere Lebensbedingungen von Flüchtlingen zu verfassen und diesen am
Montag an den Vertreter des sächsischen Innenministeriums zu geben.

“Am Sonntagnachmittag war es dann soweit, die Ideen aus dem Theaterworkshop wurden auf dem Dresdner Schlossplatz aufgeführt. Nach einer kurzen Probe in der Jugendherberge zogen die KandidatInnen in die Stadt. Dort lieferten sie sich, angestachelt von den „deutschen Behörden“ und den Moderatoren der Sendung „Spiel ums Bleiberecht“, einen harten Wettkampf. Nach den Wettläufen, dem Balletttanzen und dem Einbürgerungstest war der ideale Sieger gefunden und nach 16 Jahren Duldung erhielt er endlich Aufenthalt.

Den jungen SpielerInnen ist es in der Dresdener Innenstadt gelungen auf ihre Anliegen in sympathischer, phantasievoller Art aufmerksam zu machen. Der Applaus der über hundert ZuschauerInnen war mehr als angebracht.”

Philipp Harpain, GRIPS Theater

Danach hatten junge Leute aus Dresden eine Stadtrallye mit Informationen zur Stadtgeschichte vorbereitet, die die Konferenzteilnehmer in Kleingruppen von der Altstadt in die Dresdner Neustadt führte.

Krönender Abschluss dieses ereignisreichen Tages war die Party am Abend. Im Kellergewölbe des Riesa Efau wurde bei internationaler Musik ausgiebig getanzt und bis spät in die Nacht hinein gefeiert.

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