8.12.: Aktion bei der Kultusminister*innen-Konferenz

Am 8.12. ist es so weit: Mit einer Aktion und einem Gespräch bei der Kultusminister*innen-Konferenz werden wir den Appell “Gleiches Recht auf Bildung für alle!” übergeben.

Freitag, 8. Dezember, 9:30 bis 11:30
Aktion „Bildung für Alle!“
Kultusminister*innen-Konferenz (KMK), Taubenstr. 10, 10117 Berlin

Kommt vorbei und helft bei der Mobilisierung, damit junge Geflüchtete das gleiche Recht auf Bildung und Bildungspausen erhalten wie alle anderen Menschen in Deutschland.

Helft bei der Mobilisierung und verbreitet unsere Sharepic’s:

Textvorschlag: Junge Geflüchtete müssen das gleiche Recht auf Bildung und Bildungspausen erhalten wie alle anderen Menschen in Deutschland. Kommt zum Protest bei der Kultusminister*innen-Konferenz! Freitag, 8. Dezember, 9:30 bis 11:30, Taubenstr. 10, 10117 Berlin: www.jogspace.net

Verbreitet auch gerne noch unsere Petition!

Textvorschläge hier >>>

Zur Petition >>>

Was wir fordern zusammen mit fast 100 Organisationen fordern?

  1. Wir müssen ohne Angst lernen können: Wer Angst vor einer Abschiebung hat, kann schlecht lernen. Schulen und Ausbildungsstätten müssen sichere Orte für uns sein, aus denen nicht abgeschoben werden darf. Bildung – egal ob durch Schule, Ausbildung oder Studium – muss zu einem sicheren Aufenthalt führen.
  2. Recht auf Pause: Auch wir brauchen mal eine Pause – wie alle jungen Menschen. Derzeit wird aber vielen Menschen die Aufenthaltserlaubnis oder Ausbildungsduldung entzogen, wenn sie den Bildungsweg wechseln oder mal eine Pause einlegen. Wir fordern: Unterbrechung von bis zu einem Jahr müssen ohne negative Folgen für den Aufenthaltsstatus möglich sein.
  3. Recht auf Schule für Alle: Aktuell endet die Schulpflicht in den meisten Bundesländern mit dem 18. Lebensjahr. Dies bedeutet, dass Menschen, die mit mehr als 16 Jahren einreisen, meist keine Möglichkeit auf weiterführende Bildung haben oder überhaupt keinen Schulabschluss machen können. Wir fordern ein Recht auf Schulbesuch für alle Heranwachsenden!
  4. Wertschätzung und Anerkennung: Wenn wir nach Deutschland kommen, haben wir bereits Bildungserfahrung, sprechen oft mehrere Sprachen und besitzen fachliche Fähigkeiten. Leider werden diese Kompetenzen nicht ausreichend anerkannt. Das demotiviert, schmerzt und führt dazu, dass Fähigkeiten verlernt statt ausgebaut werden. Wir fordern daher die Berücksichtigung von individuellen Bildungsbiographien, z.B. durch muttersprachliche Eingangstest, leichtere und fairere Anerkennung von Zeugnissen und Herkunftssprachfähigkeiten sowie ausreichend Zeit bei Prüfungen für Nicht-Muttersprachler*innen.

Unsere detaillierten Forderungen und alle Unterzeichnenden Organisationen findet ihr hier: Appell – Gleiches Recht auf Bildung und Bildungspausen für alle

 

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